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Forensik Einführung 2013

Foto: www.polizei-beratung.de

Foto: R. K.

Schon immer galt die Kriminaltechnik als unerlässlich bei der Aufklärung von Straftaten und einer sicheren Beweisführung. Bei den ständig wachsenden Herausforderungen in den vielfältigen Fachbereichen werden die Spezialisten der Kriminaltechnischen Institute durch modernste technische Ausrüstung und Methoden unterstützt. So befasst sich der nachfolgende Beitrag mit der Tätergrößenvermessung mit Laserscanner. Hierin wird eindrucksvoll ausgeführt, wie sich die Technik im Laufe der Jahrzehnte von Stereomesskameras über die Photogrammetrie zu der nun verwendeten Laser-Scanner-Technologie weiterentwickelt hat, die in dem Beitrag detailliert erläutert wird und mit einem Fallbeispiel die Möglichkeiten der Anwendung in der praktischen Ermittlungsarbeit darstellt.


Mit einem gänzlich anderen Bereich befasst sich der Beitrag über die faszinierenden Welt des Web 2.0. Hierin werden verständlich die Grundlagen und Funktionalitäten des Web 2.0 ausführlich betrachtet und erläutert. In der nächsten Ausgabe der POLIZEIPRAXIS wird sich der Autor mit den Begriffen Microblogging und SocialSharing befassen und in einer Zusammenfassung die Chancen und Risiken dieser Entwicklung diskutieren. Die rasante Verbreitung von internetfähigen mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones und deren Implementierung in die IT-Strukturen nationaler und internationaler Unternehmen, stellen ein immer größer werdendes Gefährdungspotenzial in Zusammenhang mit Internet- und Wirtschaftskriminalität dar. Nicht ohne Grund wurde z. B. die Cyber-Akademie (www. cyber-akademie.de) ins Leben gerufen, die sich mit diesen konkreten Bedrohungslagen auseinandersetzt und sich als ein übergeordnetes Ziel u. a. die Entwicklung ganzheitlicher und ebenenübergreifender Strategien zur Abwehr digitaler Bedrohungen gesetzt hat.

Ebenfalls in diese Richtung geht die Arbeit des Cyber-Sicherheitsrat Deutschland e. V. (www.cybersicherheitsrat.de), der im August 2012 gegründet wurde. Als Ziele der Vereinsarbeit werden auf seiner Homepage genannt:

  • Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Behörden und Unternehmen zur Verbesserung der Cybersicherheit sowohl im gesamten Bundesgebiet, wie auf kommunaler und regionaler Ebene
  • Entwicklung unterschiedlicher Initiativen zur Erhöhung der Cybersicherheits- Sensibilität für regionale, kommunale und Bundesbehörden sowie für politische Entscheidungsträger und Unternehmen
  • Ausarbeitung von Studien, Analysen, Papers und Essays im Bereich Cybersicherheit zur Verdeutlichung der aktuellen und zukünftigen Bedrohungslage sowie zur Veranschaulichung der Auswirkung durch zukünftige Trends wie z. B. demografischer oder technischer Wandel
  • Durchführung und Vermittlung von Schulungsveranstaltungen im Bereich Cyber- Security
  • Aufbau eines deutschlandweiten Cybersicherheitsnetzwerkes im europäischen und internationalen Kontext
  • Optimierung der Wissensnutzung und des Zugangs der Vereinsmitglieder untereinander und zu Externen.

Die äußerst professionelle Struktur und Ausbildung der international agierenden Täter zeigt, wie aktuell und konkret der Bedarf an den hier beispielhaft genannten Initiativen für die Information, den Austausch und das gemeinschaftliche Handeln zur Abwehr der täglich zunehmenden Bedrohungen für alle Bereiche der Wirtschaft und Gesellschaft aus dem World Wide Web, ist. R. K.

 

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